Was ist Rheuma?

Das Wort Rheuma stammt aus dem Griechischen und bedeutet frei übersetzt „fließender Schmerz“. 
Dieser Schmerz und Bewegungsschwierigkeiten am Morgen führen die Menschen zum Arzt, wenn die Diagnose „Rheuma“ lautet.
Heute fasst man rund 200 verschiedene Krankheitsbilder unter dem Begriff Rheuma zusammen, die sich in drei große Gruppen einteilen lassen.

  • Entzündungsrheuma

  • Verschleißrheuma und

  • Weichteilrheuma.


Bei allen rheumatischen Erkrankungen spielt das Immunsystem verrückt. Das Abwehrsystem des Körpers wendet sich gegen das eigene Gewebe, gegen Gelenke aber auch Muskeln, das Herz und in seltenen Fällen sogar gegen die Augen.Deshalb ist es wichtig Rheuma konsequent zu behandeln. Voraussetzung dafür ist eine rechtzeitige, das heißt ein schnelle Diagnose. Heute dauert es im Durchschnitt noch sechs Jahre bis eine Rheumaerkrankung erkannt wird. Jahre, in denen die Krankheit weiter fortschreitet und der Patient an seinen Beschwerden leidet.

Die pararheumatischen, also rheumaähnlichen Erkrankungen wie Gicht oder Osteoporose gehören streng genommen nicht dazu. Doch weil die Beschwerden sehr ähnlich sind, sollen sie hier kurz besprochen werden.